Von „La Famiglia“ zum Einmann-Zirkus. Innsbruck tanzt. Mit viel Fantasie und mit David Dimitri.

David Dimitri, Stadtsaal Innsbruck, August 2010

Es war einmal. Damals im August. 

Im Jahre 2010 feierte das „Festival der Träume“ sein 20-jähriges Bestehen. Ein besonderer Wunsch war, ein Gastspiel mit „La Famiglia Dimitri“ möglich zu machen — quasi als Geburtstagsgeschenk. Es gelang: dreimal gastierte die Familie rund um den genialen, ausdrucksstarken Clown-Doyen Dimitri im Innsbrucker Stadtsaal. Was für ein Feuerwerk. Nina und Masha, dazu David und Schwiegersohn Kai Leclerc bildeten den Familienverbund. Alle, die dabei waren, werden diese besonderen Abende nicht vergessen. Ich auch nicht.

Später

da haben wir David Dimitri in Salzburg beim „Winterfest“ gesehen. Als Zuseher halt. Faszinierend, wie ein Einziger das ganze Zelt und seine Besucher*innen fasziniert und berührt: mit Energie und Sympathie. Sowohl Kinder als auch Erwachsene zieht er in seinen Bann. Gebannt. Berührt. Verführt. Wir sind es auch. Nach der Vorstellung denken wir laut mit ihm darüber nach, das Programm nach Innsbruck zu holen. Es ist immerhin 2019 und wir träumen (immer noch!). Das „Festival der Träume“ ist da schon längst Geschichte.

David ist dann einige Jahre künstlerischer Leiter des Salzburger Winterfestes 2019-2022) — sozusagen in Verlängerung unseres wesensgleichen Georg Daxners, des geistigen Vaters vom Winterfest. Erinnerungen an Georgs Spiegelzelt und die Aufbauten am Nebenplatz des Tiroler Landestheaters werden bei uns wach. 2013 war das. Das „Festival der Träume“, übersiedelt von den abrissbedrohten Stadtsälen ins Congress und eben in das Spiegelzelt von Georg. Diese drei Auftritte von La Famiglia im Jahre 2010 waren geprägt von der besonderen Aura von Papa Dimitri. Reihenweise sind die Tiroler Persönlichkeiten von seinem Auftritt — vor und abseits der Bühne — begeistert und in andere Welten entführt worden. Aber auch David stach hervor: zurückhaltend, vielfältig, mit der Ziehharmonika, als „Scheib‑truhe‑lenk‑akro‑bat“ für den Papa — und hoch oben am Seil als richtiger Akrobat. Was für ein Zauber mit Haken und Ösen. Nicht für möglich gehalten: Haben wir doch in dem alten, ehrwürdigen Stadtsaal Verankerungen im Mauerwerk angebracht, tief hineingebohrt, sodass David quer über den Saal, rauf in die Empore, „lustwandeln“ konnte. Die beiden Stadtsaalhausmeister Erich und Kurt, rechts von David, hinter der damaligen Bürgermeisterin Christine Oppitz-Plörer positioniert, haben meisterhaft mitgemacht. Die Medien haben sich mit Rezensionen über das Gesehene schier überschlagen, und das Publikum hat fleißig die Hände zusammengeschlagen. 

Der Trailer.

Robert Barth † und wir anderen hatten die Idee, gemeinsam mit dem Tourismusverband die Artisten und Clowns professionell zu filmen — mit Interviews und Szenenausschnitten, alles als Animo und Motivation für zukünftige Besucher*innen von Innsbruck und dem Festival. Daraus ist letztlich nichts geworden, aber den Trailer (Kamera und Schnitt: Martin Hanel) für das Ansinnen von damals, eben mit der „Famiglia Dimitri“, gibt es noch. Und er spannt somit den Bogen vom großen Clown Dimitri †, der „La Famiglia“, hin zum wunderbaren Artisten David Dimitri. 

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Herzbetrunken. Einfach und genial.

Genauso wie die Idee, das Buch „Herzbetrunken“ zu machen — mit Menschen des öffentlichen Lebens, die man bei uns kennt, in anderen Rollen, wie Hilde Zach †, Walther Prüller, Markus Linder, Birgit Neu, Werner Pfeifer, Brigitte Fassbaender,  Markus Hess, Gregor Bloeb oder Georg Schärmer als Clowns, typgerecht geschminkt von Dieter Lena, knallbunt angezogen aus dem Fundus des Tiroler Landestheaters. Und auch die Künstler des 2010er Festivals wurden abgelichtet: Papa Dimitri †, David und Masha. Das Projekt wurde von Bea und Günther Egger initiiert und durchgeführt. Damals ein Erfolg — mit Sozialerlös für einen guten Zweck.

Heute: August 2026. Große Freude. Eine Vorfreude.

Walter Mooshammer, seinem ganzen Krapoldi‑Team und seiner Idee sei Dank: Jetzt gibt es nicht nur für uns die Möglichkeit, David Dimitri in Innsbruck live zu erleben — auch für Sie. Vier Termine im Rahmen von Krapoldi 2027 und ein Angebot für exklusive Sondervorstellungen stehen bereit.

Wenn Zirkus mehr sein soll als nur Akrobatik, dann ist David Dimitris „L’Homme Cirque“ ein absolutes Muss. David, einer der bekanntesten Seiltänzer der Welt, zeigt, wie eine One‑Man‑Show Publikum jeden Alters verzaubern kann. Mit Eleganz, Humor und unglaublicher Präzision verbindet er Akrobatik, Seiltanz, Musik und Theater. Jede Bewegung, jeder Sprung wird zur kleinen Geschichte. Nur ein Künstler, aber unendlich viele Momente, die im Gedächtnis bleiben — für die ganze Familie. Ob Groß oder Klein, ob Zirkuskenner oder Neuling: die Show begeistert. Humor trifft Poesie, Artistik trifft Emotion. Hier wird die klassische Zirkuskunst neu interpretiert, kreativ und modern. Wer Lust auf Inspiration, Staunen und ein unvergessliches Erlebnis hat, sollte sich diese Show nicht entgehen lassen.

2027 verzaubert David Dimitri bei Krapoldi.

Vorab-Seiltänzer-Aperitif mit David Dimitri 

am 24. August, 18:00 – bei Krapoldi 2026.

Heuer, am Montag, 24. August 2026, 18:00 Uhr (Treffpunkt ist bei den Zelten) – Krapoldifestival im Rapoldipark.

In diesem Rahmen findet ein Presse-Apertif statt. David wird da sein — als „Cirque Nouveau –Amuse‑Gueule“, als Appetithappen für 2027.

David wird 2027 mit dem Soloprogramm live und direkt im Rapoldipark gastieren. Vier Vorstellungen sind geplant. Höhepunkt und besonderes Schmankerl: nicht nur herzbetrunken, sondern berührend, verführend und entführend in den besonderen Kosmos „Neuer Zirkus“. Eine einzige große Verzauberung. Geeignet für alle — die Kleinen, die Größeren und die schon ganz großen aus-ge-wachsen-en „Kinder“.

Eins. Zwei. Drei. Die Krapoldi‑Bonbons für 2027.

Unverstellt: eine Krapoldi‑Berührungs‑Traum‑Rolle — vorwärts. Als besonderes Zuckerl gibt es 2027 auch die Möglichkeit, für besondere Menschen ganze Sonderveranstaltungen im Rundum‑Paket zu buchen. Walter Mooshammer*1 freut sich über Euer Zeichen, er weiß mehr. Diese Zusatzvorstellungen bieten vielfältige Möglichkeiten. Gastgeber*in zu sein. Den Freund*innen, Kund*innen, Mitarbeiter*innen, den einzigartigen Menschen, die man beschenken möchte, einen wirklich unvergesslichen Abend zu bieten.

Schlussapplaus. 

Garantiert — das darf ich allen, die das lesen, versichern.

Ich kann das heute getrost schreiben, sagen und betonen: Nutzen Sie die Gelegenheit, diesen wunderbaren Geschichtenerzähler*2 David Dimitri live zu erleben. Genießen Sie die Magie der Augenblicke, die Inspiration und den Zauber des Besonderen.

Herzlichst und nach wie vor den vervielfältigten Lachfalten treu ergeben

Herr BERT Waltl.

*1 Nachfragehinweis: Informationen – Kontakt: 

Walter Mooshammer,

festival@krapoldi.at

+43 6502560076 

Hunoldstraße 16b 

6020 Innsbruck

Krapoldi.at

 

Die Credits:

Fotos: Festival der Träume, Marcantonio Marino, David Dimitri

Video: Martin Hanel

Herzbetrunken-Das Buch: Bea und Günther Egger

 

Diese Erinnerungen wurde  ohne KI erstellt. Deshalb der kleine kürzlich gefundene Nachtrag.

*2 Rafik Schami der meint zur Künstlichen Intelligenz: 

„Ich bin ganz klar gegen KI. Ich möchte sie nicht einmal Intelligenz nennen. Sie kann das mündliche Erzählen niemals ersetzen: Es fehlt die Wärme der Begnung, die Ausstrahlung. Einen Künstler auf der Bühne zu erleben – wie er atmet, gestikuliert, vielleicht einen Fehler macht – , ist einzigartig. Das kann kein Computer leisten. Der Beruf des Geschichtenerzählers wird bestehen bleiben, da bin ich beruhigt.“

Rafik Schami, 

1946 in Damaskus unter dem Namen Suhel Fadel geboren ist einer der bedeutendsten deutschsprachigen Erzähler der Gegenwart.

 

 

 

 

 


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