Freitag, 15. Mai. Wir nehmen uns viel vor. Playa Selemera. Danach nach Villa de Mazo ins Casa Roja „Rotes Haus“ – eine sinnstiftende und atem-beraubende Ausstellung über die Fronleichnams-Blumen-Straßendekoration. Alles mit den Mitteln, die die Natur der Insel bietet. Faszination. Im ersten Stock dann ein Stickereimuseum. OMArlis kann dazu mehr sagen, kommt aus dem Staunen nicht heraus. Ich bin da blank und drücke einfach nur auf den Auslöser. (www.villademazo.es)



– Es herrscht selten Windstille. Das Wetter wechselt sich ab. Sonne-Wind-Wolken und wieder von vorne. Wir steuern den nächsten Punkt an. Faro de Arenas Blancas. Moderner Leuchtturm. Auf der Insel gibt es an jeder Seite einen Leuchtturm. Wir steuern den nächsten an – Faro de Fuencaliente. Dort gibt es auch die Salzgewinnung zu bewundern. „Die Salzgärten von El Faro“. – Das Cafe&Restaurant Jardin de la Sal ist ein ausgezeichnets Feinschmeckerlokal. Wir gönnen uns zwei lokale Gläser einheimischen La Palma Wein um fünf Euro. Verzichten auf die Gratischprobe vom Faro-Salz.

Ein weiterer Anlaufpunkt – die Heiligen Quellen (Fuente Santa) – 29 Grad warmes Wasser – 2005 entdeckt, als Heilmittel für Rheuma, Haut- und Kreislaufkrankheiten anerkannt, darf in Flaschen abgefüllt und für Bäderkuren eingesetzt werden. Der Strand heißt Playa de Echentive, mit zwei Naturpools, gefüllt mit dem Thermalwasser. – Nutzung desselben. Passiert ist seit damals nix – die Gemeinde plant ein großes Thermalbad zu bauen … wir schützen uns am Strand gegen den aufkommenden Wind. Wenn wir jemanden Menschlichen sehen, sind es typisch-adjustierte Wander*innen. Aus nah und fern. Bevor wir die Rückreise antreten, stechen wir noch in See. Playa de Puntalarga. Ein entzückendes Kleinod. Versteckt – mit einer Piratenbar (leider geschlossen) und einem Charco – Schwimmbecken für Kinder und ängstliche Erwachsene. Wir legen uns zwischen die kleinen Steine und genießen. Bevor wir den Ort verlassen, gibt es noch einen Abstecher in einen Kiosco an der Straße – „La Guildera“. Danach – ab nach Hause. Heute haben wir ja noch einiges vor. Runter in die Stadt zum Flanieren. Und eine Bar in Aussicht. Mit Getränken und Tapas. Mal schauen …



