Nachrufe sind meine neue Leidenschaft …


Wir besuchen „La Charca“. Essen drei kleine Tapas. Gofo-Portion ist riesig und … zurück geht es über die Playa Bombilla – direkt nach Hause. Verkehr: Nicht aufregend, lau. Wetter: kanarisch vom strahlenden Sonnenschein, über Wolken (am Paßübergang!) und Regen, danach wieder Sonnenschein … usw. Besonderheiten: Nachrufe. Eine neue Liebe. Zu Nachrufen. Selber schon viele geschrieben. Wenn man die u.a. heute, jetzt liest, sind meine nur plumpe Versuche. Ich mag diese Form der Lebenszusammenfassung. Die Kurzform eines Lebens. Das lebenslange Herumtun eines Menschen auf zwei Seiten. Wenn der Autor den nun für immer Verschwundenen gut gekannt, die feine Kunst beherrscht, die Fantasie des Lesers zu entfachen, so entsteht ein interessantes Bild von Vitalität, hinterlassenen Spuren, möglichen Brüchen und letztlich der Vergänglichkeit des Lebens und das was davon übrig bleibt. Nicht jeder hat so fähige Nachrufkomponisten wie die zwei hier angeführten, mir vollkommen unbekannten Menschen. Aber ICH finde diese beiden zufällig gefundenen Nachrufe wunderschön. Werde vielleicht meinen eigenen versuchen. Musikalisch hilft das Kölsch von Wolfgang Niedecken weiter … (Was für ein Konzert letztes Jahr bei Tollwood, heuer gibt es BAP und Niedecken noch in der Wiener Stadthalle …)

Verdamp lang her, dat ich bei dir ahm Jraav woorVerdamp lang her, dat mir jesprochen hannUn dat vum eine och jet beim andere ahnkohmSu lang, dat ich mich kaum erinnre kannHäss fess jejläuv, dat wer em Himmel op dich waat„Ich jönn et dir“, hann ich jesaat
Verdamp lang her, verdamp langVerdamp lang herVerdamp lang her, verdamp langVerdamp lang her
Verdamp lang her, verdamp langVerdamp lang herVerdamp lang her, verdamp langVerdamp lang herVerdamp lang her, verdamp langVerdamp lang herVerdamp lang her, verdamp langVerdamp lang her

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