Ein SPAR. Auf La Palma ganz besonders.


Noch ein kleine, sozusagen sparsame La Palma Episode gefällig – hier ist sie …
La Palma Juni 2026: Wir kaufen im SPAR -Markt ein. Kleiner Laden, gut sortiert, mitten in Santa Cruz de La Palma. Hauptstadt. Stehen zu dritt bei der Kassa. Vor uns eine Dame mittleren Alters, beim Kassierer auch eine jüngere, kleingewachsene Dame, papageienartig-kunterbunt bekleidet, mit diesen grünen Plastiktöfflern, festgestellt, sind bei den Insulaner so in, ein bißchen alternativ-anders, – der Kassierer macht das, was hier alle an den Kassen machen – unterhält sich mit der Frau, ausführlich, ER packt für sie die Ware in den Einkaufssack, das kennen wir schon, ist auf den Kanaren irgendwie Usus – sie dreht sich um, verschwindet dann nach hinten im Geschäft – es dauert –  dauert – dauert – der Kassierer packt weiter ein, spricht mit der Dame vor uns stehend – wir warten – es dauert – endlich kommt die Dame zurück, schwenkt eine Packung Bonbonniere durch die Luft – der Kassierer tippt und packt diese auch noch ein, genau – es dauert – das Gespräch – kurzfristig sieht es so aus, dass sie noch einen Gedanken, etwas braucht oder vergessen. Nein. Doch nicht. – Aber sie braucht noch 20 SPAR-Plastiksackerln.  Er reißt diese von der Rolle, zählt  – und übergibt. … Es passt – höfliche Verabschiedung – draußen ist die Person. Das ganze kurze Procedere hat mindestens fünf, eher mehr Minuten gedauert – und es war interessant anzuschauen und zu erleben. Für uns. (Zugegeben – auch wir haben schon gezappelt, innerlich, äußerlich wohl auch sichtbar. Ein Wechselbad. Bezweifeln,ob selbiges bei uns auch erlebbar? – Es wird Ausnahmen geben, am Land vielleicht …? Aber von der Zeitspanne, die das ganze gedauert, bei uns undenkbar? „Da schreit sicher schon einer so was wie —- ZWEEEEEIIIIITE Kassa!“

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