Vogelfrei. Auf der einen Seite ein Künstler, Performer, der mit seinen Aktionen und Auftritten, oft direkt und spontan auf der Straße, an Begnungsplätzen, viele Menschen begeistert, zum Nachdenken und Mitmachen ermuntert hat. „Ferry“ seine Puppe kennen Generationen. „Du und Nichts“ – als Trio nicht nur in der Szene ein Begriff. Performative Straßenkunst. Er, er war und ist künstlerisch tätig. Ein Leben lang. Über die Straßenkunst in Innsbruck und überall hat er ein Buch geschrieben. „Gelebte Utopie“) – Tom Zabel. Künstler.
Sein Gesprächspartner ist ein Ex-Banker, der zeitlebens viel mit Sponsoring, den gegenseiten Anforderungen, der Wahrnehmung drinnen wie draussen, der gegenseitigen Wertschätzung und Förderung von Kunst- und Kulturprojekten, vornehmlich aus Sicht eines Sponsorpartner zu tun hatte. Die Unterschiede zwischen Sponsorship, Partnerschaft und Mäzenatentum. Auch ein, sein Leben lang. Erlebnisse an den Schnittstellen, bereichsüberschreitend aus der Selbsterfahrung nacherzählt. Insiderinformationen inklusive. – Herbert Waltl. Ex-Banker und Flaneur.
– Sie stellt die richtigen Fragen, moderiert das Gespräch, die Gastgeberin Petra Knoflach, Geschäftsführerin im Integrationshaus Innsbruck. Musikalisch umrahmt und mitgestaltet von den bekannten und begnadeten Musikartisten Juliana „Tschulie“ und Siggi Haider.
Samstag, 31. Oktober – 19:00
Das Gespräch findet am Samstag 31. Oktober um 19:00 Uhr Im Integrationshaus, Gumppstrasse 71 statt. Eintritt ist frei!
Wir freuen uns. Auf Euch!
Zusätzlich im Angebot …
Für am „INTEGRATIONS-Haus“ Interessierte – darüberhinaus:
Das Integrationsaus, wie es funktioniert, die Besonderheiten und alles Wissenswertes drumherum. Dafür gibt es davor eine informative, exklusive Hausbegehung. Petra Knoflach, die Geschäftsführerin führt.
Start ist am 31.10. um 17:30 Uhr. Dauer der Führung ca. 45 Minuten.
„Wir alle freuen uns auf Euer Kommen!“
Zwei terminliche Anmerkungen: Knapp verfehlt. Der letzte Tag im Monat ist normalerweise der Weltspartag, ausser er fällt auf einen Samstag oder Sonntag. Wa diesmal passiert ist. vogel-frei ist er am Freitag. Punktgenau: Auch das Halloween findet an diesem Samstag statt. Dieses stammt ursprünglich aus Irland und geht auf das keltische Totenfest Samhain zurück, das am 31. Oktober das Ende des Sommers und den Beginn des neuen Jahres markierte. Der Name leitet sich vom englischen „All Hallows‘ Eve“ (Abend vor Allerheiligen) ab
Tom Zabel, geboren 1956 in Heidelberg (DE),
Gasthörer an der HdK in Kassel bei Harry Kramer (1979) und Student an der Hochschule für angewandte Kunst bei Peter Weibel und Bernhard
Leitner in Wien (1983-1989). Weiterbildung in Tanz, Clown und Theater bei renommierten internationalen Lehrern.
Seit 1982 als professioneller Performer im In-und Ausland tätig. Es entstehen eine Vielzahl an Programmen und Darbietungen, vorwiegend für den öffentlichen Raum. Vieles ist für Kinder, einiges für Menschen jeden Alters und manches nur für Erwachsene. 1997 zusammen mit zwei Kollegen Gründung der Theatergruppe du & nichts, die international erfolgreich ist.
Von 1974 bis heute auch als bildender Künstler mit Schwerpunkt Performancekunst aktiv. In diversen Einzel- und Gruppenausstellungen werden Zeichnungen, Objekte und Installationen gezeigt.
Als Teil seines künstlerischen Schaffens entstehen regelmäßig Projekte. U.a. Kurator und Organisator von zwei internationalen (1996 und 2007) und einem nationalen (2005) Festival zum Thema Performancekunst. Daneben Weitergabe des Wissens in Workshops.
Tom Zabel´s Buch: „Gelebte Utopie – performative Straßenkunst in Innsbruck und anderswo.“ Tom Zabel hat seit Anfang der 80er Jahre als professioneller Straßenkünstler viele Stadte Europas bereist und ist dem Theater im öffentlichen Raum bis heute treu geblieben. Das Stadtarchiv Innsbruck gab die Anregung dazu, seine Erfahrungen der letzten vierzig Jahre festzuhalten. Ergebnis dieses Schreibprozesses ist das vorliegende Buch. Neben Einblicken in sein Schaffen gibt Zabel einen Überblick über die vielen Ausdrucksformen darstellender und musikalischer Straßenkunst, sowohl national als auch international. Die Tiroler Landeshauptstadt dient dabei als Fallbeispiel.
Des Weiteren werden wichtige Gruppen und Künstler*innen, Festivals und Institutionen vorgestellt und der Umgang mit dieser Sparte beleuchtet. Den Abschluss bilden über ein Dutzend Interviews, die Zabel mit einigen der Protagonist*innen geführt hat.
Der in Paris lebende Kulturjournalist Thomas Hahn ergänzt und kommentiert als Kenner der weltweit maßgeblichen französischen Straßenkunstszene den Blick des Künstlers auf sein Metier.
Tom & Ferry bei der Eröffnung der Hypo Tirol Zentrale am Bozner Platz
Herbert Waltl. Osttiroler aus Lienz. Seit 50 Jahren in Innsbruck. Vom Schnapsverkäufer auf der Franz-Josefs-Höhe zum kulturvermittelnden Teilzeitarbeiter am Inn. Von Innpuls über das Festival der Träumer bis zu Impulse in Völs. Gestartet bei einer Kärntner Tageszeitung, über den Blickpunkt in Telfs, hier gelandet als Regionaut. Zwischendurch: 40 Jahren Reklame- und Werbefuzzi bei der Original Landesbank. Und sonst: Ein Sammler mit Leidenschaft. Musik in allen Facetten und jeder Fasson, überbordend, Klein und Kunst – bis zur MEISTERschaft. Was ich sonst noch mag? Wein, gutes Essen, Fremdes, – meine Familie, Spaßmacher, das Lachen und gute Geschichten. Besondere Augenblicke und den Versuch des „FESTHALTENs“. Momente-Sammler – Huch! Seit einiger Zeit als frei-zeit-licher „Flaneur“ umtriebig unterwegs.
Hier im TREiBHAUS. Die beiden Banderolistas – Initiatoren der Tiroler Illusionsbanderolen – Herr BERT (Flaneur und EXpunker) und Alois SCHILD. (Künstler und Schutzschilder&-metallerbauender Philosoph)